Reset für erschöpfte Menschen

Ständig im Stress, erschöpft, Muskeln und Gelenke schmerzen und das Gewicht stimmt auch nicht mehr? Solche Patienten kommen in der Praxis von Dr. med. Susanne Neuy immer wieder vor. Mit einer entsäuernden Regulationstherapie als Basis bringt sie den Stoffwechsel wieder ins Gleichgewicht, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Der Erfolg gibt ihr Recht: Die Patienten fühlen sich meist wieder voller Energie und haben deutlich an Lebensqualität gewonnen.

„Der Mensch hat von Natur aus die Fähigkeit, auch mit stressigen Situationen klarzukommen“, betont Dr. Neuy, Ärztliche Leiterin des Königshof Health & View Gesundheitszentrums in Oberstaufen. Zuständig dafür sei das sogenannte vegetative Nervensystem. Es steuert viele Körperfunktionen, etwa Herzschlag, Blutdruck, Muskelspannung und Verdauung. Es besteht aus einem aktivierenden Teil, dem Sympathikus, sowie dem entspannenden Parasympathikus. Ist das vegetative Nervensystem im Gleichgewicht, regeneriert sich der Mensch nach stressigen Phasen ohne Probleme.

Doch bei vielen Deutschen ist dieses System überlastet. „Oft stehen Patienten unter Stress, als würden sie permanent Marathon laufen – und merken es selbst nicht“, beschreibt Dr. Neuy. Eine Übersäuerung spielt dabei eine entscheidende Rolle: Stress, Bewegungsmangel und eine einseitige Ernährung führen dazu, dass der Stoffwechsel übersäuert. Dies beeinträchtigt nachweislich den Energiehaushalt des Körpers. Neben Stoffwechselstörungen sind typische Symptome einer Übersäuerung Gelenk- und Muskelschmerzen, Veränderungen von Haut, Haaren und Nägeln und eine erhöhte Stressempfindlichkeit.

Das Ziel der Ärztin für Naturheilverfahren ist es, mit einer Regulationstherapie Impulse zu setzen, um das aus der Balance geratene vegetative Nervensystem zu regulieren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Zu diesen Methoden zählen etwa die Neuraltherapie oder Entsäuerungstherapien. „Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist für den reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge von zentraler Bedeutung“, betont sie. „Er ist die Grundvoraussetzung für eine gute Gesundheit.“ Häufig kommt bei Dr. Neuy eine entsäuernde Schroth-Kur zum Einsatz, die jedoch einen mindestens zweiwöchigen Kuraufenthalt erfordert. Für Menschen, die eine alltagstaugliche Behandlung, die auch zu Hause durchgeführt werden kann benötigen, setzt sie auf eine Entsäuerungstherapie mit gut verträglichen Basenprodukten wie z.B. Basica (Apotheke).

Grundlage der Entsäuerung ist eine Ernährungsumstellung. „Verbote sind dabei nicht nötig: Ziel ist, den Anteil an säurelastigen Speisen wie Fleisch, Wurst, Käse und Backwaren zu reduzieren und den Basenanteil mit Hilfe von Obst und Gemüse zu erhöhen. Das gelingt mit einer vollwertigen ballaststoffreichen Ernährung.“ Dazu nehmen die Patienten regelmäßig basische Mineralstoffe ein, die überschüssige Säure neutralisieren und den strapazierten Stoffwechsel entlasten.

Zusätzlich empfiehlt Dr. Neuy ihren Patienten, viel zu trinken. „Das hilft, Säure auszuscheiden“, betont sie. Sie rät zu zwei bis drei Litern pro Tag, wovon man zwei Drittel im Laufe des Vormittags zu sich nehmen sollte. „Morgens ist die Säurelast am größten“, begründet sie. Allerdings ist es sinnvoll, zu den Mahlzeiten selbst nur wenig zu trinken, um die Verdauungssäfte nicht zu verdünnen. Auch Bewegung fördert die Ausscheidung von Säure. Entspannungsverfahren und Atemübungen helfen, das vegetative Nervensystem ins Gleichgewicht zu bringen. Dies lässt sich mit einer Messmethode namens VNS-Analyse direkt sichtbar machen. Sie ermittelt die Herzfrequenz-Variabilität, ein Maß für die Regulationsfähigkeit des Körpers. „Sie ist ein Spiegel der Eigenheilung“, erklärt die Ärztin. Es sei für ihre Patienten extrem motivierend, das mit eigenen Augen zu sehen: „Wenn sie erkennen, wie ihre Selbstheilungskräfte innerhalb kurzer Zeit zunehmen, ist das eine unglaublich große Motivation, mit dem veränderten Lebensstil weiterzumachen.“

Eine solche entsäuernde Regulationstherapie eignet sich laut Dr. Neuy für Menschen, die erste stressbedingte Symptome aufweisen, aber auch als vorbeugende Maßnahme für diejenigen, die sich falsch ernähren, viel Stress sowie wenig Bewegung haben und die beklagen, dass der Urlaub nicht mehr ausreicht, um sich zu regenerieren. „Nach zwei bis drei Wochen Therapie sind sie spürbar entspannter und voller Energie – das ist wie ein Reset für ihre Gesundheit.“ Kernaussagen von Dr. Susanne Neuy:

– „Der Körper kann Belastungen lange ausgleichen. Er ist wie ein Fass, in das viel reinpasst, bis ein Tropfen es zum Überlaufen bringt: Dann wird der Betroffene – scheinbar aus heiterem Himmel – krank. Ziel der Regulationstherapie ist es, das Fass immer wieder zu leeren, damit die Eigenheilung in Gang bleibt. Das ist eine äußerst wertvolle Prävention.“

– „Atmen Sie bei Stress einfach mal tief aus – das aktiviert den Parasympathikus und führt so zu Entspannung.“

– „Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist für den reibungslosen Ablauf aller Stoffwechselvorgänge von zentraler Bedeutung.“

– „Die Basica Energie-Kur ist eine gute Alternative, wenn ein übersäuerter Patient keine Schroth-Kur machen möchte oder kann.“

Tipps von Dr. Susanne Neuy für eine gesunde, regenerierende Lebensweise:

1. Ideal ist eine vollwertige, ballaststoffreiche Ernährung mit fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag.

2. Trinken Sie täglich zwei bis drei Liter, vor allem stille Mineralwässer und Tees.

3. Nehmen Sie zwei Drittel der Trinkmenge im Laufe des Vormittags zu sich.

4. Bewegen Sie sich ausreichend. Gut geeignet sind Ausdauersportarten im aeroben Bereich, d.h. Sie sollten sich nur so stark belasten, dass Sie sich dabei noch unterhalten können.

5. Entspannen Sie sich regelmäßig mit Verfahren wie Yoga, Atem- oder Achtsamkeitsübungen.

Aktuelle Studie:

Entsäuerung mit Basica Direkt bringt mehr Energie Neue Studienergebnisse der Charité Berlin zeigen, dass eine vierwöchige Einnahme von Basica Direkt dazu führt, dass sich die Pufferkapazitäten erhöhen. Dadurch wird das Säure-Basen-Gleichgewicht stabilisiert und kann überschüssige Säure besser „abpuffern“ – also neutralisieren. Insgesamt verbesserte die Einnahme der basischen Mineralstoffe den Kohlenhydrat-Stoffwechsel und hat somit einen positiven Einfluss auf den Energiestoffwechsel der Zelle. So wird der Körper mit basischen Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt und unterstützt die körpereigene Energiegewinnung.

Infos und © Foto: wedopress.de /Protina Pharmazeutische GmbH
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